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Berufseinstiegsbegleitung

Bildungsketten - das Tragwerk der Berufseinstiegsbegleitung

Zu viele Jugendliche und junge Erwachsene schaffen aus eigener Kraft den Weg von der Schule in eine Ausbildung nicht. Wer aber dauerhaft erfolgreich arbeiten will, braucht einen anerkannten Abschluss. "Perspektive Berufsabschluss" ist ein Programm des Bundesministeriums für Bildung und Forschung. Schülerinnen und Schüler erhalten Unterstützung für einen besseren Übergang von der Schule in die Berufswelt.

[Quelle: Servicestelle Bildungsketten: Berufseinstiegsbegleitung - die Möglichmacher. 5. aktualisierte Neuaufl. Bonn: BIBB 2015]

  • Wie die Glieder einer Kette reihen sich die Stationen und Maßnahmen aneinander bis zum erfolgreichen Ausbildungsabschluss. Dazu beginnen die Bildungsketten bereits in der 7. bzw. 8. Klasse. Über die Potenzialanalyse, die praxisnahe Berufsorientierung, den bestmöglichen Schulabschluss, die Suche nach dem passenden Ausbildungsplatz und eventuelle Übergangsmaßnahmen oder Praktika führen sie bis zum Ausbildungserfolg.
  • Wie die Glieder einer Kette greifen in den Bildungsketten auch die Bemühungen verschiedener Menschen ineinander: Als Berufseinstiegsbegleiter/innen, Berufsberater/innen, Lehrer/innen, Ausbilder/innen arbeiten sie mit den einzelnen Jugendlichen ganz individuell daran, dass für diese jungen Menschen am Ende der Ausbildungserfolg steht.
  • Eine zentrale Rolle spielen dabei die Berufseinstiegsbegleiter/innen. Sie heißen so, weil sie ihre Schützlinge entlang der einzelnen Stationen begleiten. Und sie halten engen Kontakt zu allen anderen Akteuren – nicht nur zu den Jugendlichen und deren Eltern, sondern auch zur Schule bzw. Berufsschule, zur Berufsberatung und zum Ausbildungsbetrieb. Die Berufseinstiegsbegleiter/innen wissen, welche weiteren Unterstützungsangebote es gibt. Bei Bedarf vermitteln und organisieren sie für die Jugendlichen solche Angebote.

Im Saarland wird das das Projekt der "Berufseinstiegsbegleitung (BerEb)" von der Agentur für Arbeit in Zusammenarbeit mit dem Schulungszentrum Bösen durchgeführt. Ziel ist, die berufliche Eingliederung der Schüler/innen zu ermöglichen. Die Projekte sind in eine Netzwerkstruktur von regionalen und überregionalen Arbeitsmarktakteuren eingebettet. Das Unternehmensprofil des Schulungszentrums Bösen ist geprägt durch ein soziales Netzwerk, das in enger Zusammenarbeit mit der Agentur für Arbeit und der ARGE entstanden ist.