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GSS misst Feinstaub für die Stadt Blieskastel

Geschwister-Scholl-Schule: Wir messen Feinstaub für die Stadt Blieskastel

Umwelt- und Klimathemen sind wichtige Bestandteile der Projektarbeit an der Gemeinschaftsschule in Blieskastel. Bei verschiedenen landes- oder bundesweiten Projekten (z.B. EWA-Plus-Projekt, Energiesparmeister oder Deutscher Klimapreis) wurden die Schüler für ihre innovativen Beiträge bereits mehrfach ausgezeichnet.

Ein aktuelles Projekt des Prima-Klima-Teams der Schule, das derzeit in Deutschland heiß diskutiert und für „dicke Luft“ sorgt, beschäftigt sich mit dem Thema: Feinstaub.

Auf einer Internetseite sind die Projektschüler auf die Möglichkeit gestoßen, für wenig Geld einen eigenen Feinstaubsensor zu bauen. Im Prinzip werden Elektronikbauteile in zwei Stücke Abflussrohr verbaut, im Außenbereich angebracht und die Daten per WLAN an ein Netzwerk – einer weltweit verfügbaren Feinstaubkarte - gesendet. Die Befestigungen und Plakette wurden mit dem schuleigenen 3D-Drucker ausgedruckt, der bereits seit 3-4 Jahren vielseitig für innovative Projekte eingesetzt wird.

Mathias Glahn, Lehrer und Projektleiter: „Das Projekt des Do-it-yourself-Feinstaubsensors wurde vom OK Lab Stuttgart initiiert und ist bei unseren Schwerpunkten im Informatikunterricht wie Technik und Klima natürlich auf großes Interesse gestoßen. Spannend ist die Erhebung eigener Umweltdaten und der Gemeinschaftscharakter des Projektes – viele Messstationen, deren Daten kumuliert werden können und so eine gute qualitative Aussage über die Feinstaubsituation in unseren Regionen bieten.“

Im Saarland existieren bereits 5-10 Messstationen, die die Bürger über folgenden Link einsehen können: www.luftdaten.info/. Mit Hilfe der Geschwister-Scholl-Schule können nun auch aktuelle Werte für die Stadt Blieskastel abgerufen werden. Nach Auskunft der Projektgruppe aus Stuttgart ist die Geschwister-Scholl-Schule die erste Schule im Saarland mit eigenem Feinstaubsensor.

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